Die Gunst der Stunde

January 17, 2019

Die Menschheit ist von Zeit und Druck überrannt. Alles basiert auf geplanten Zeitvorgaben, welche uns entweder vorgegeben werden, oder wir uns diese sogar selber vorgeben.

 

Die Sonnenuhr wurde schon im 3. Jahrtausend v.Chr. erfunden. Mit dem Kalender haben sich die Menschen noch früher beschäftigt. Genauer gesagt beschäftigten sich die Ägypter im 5. Jahrtausend v.Chr. damit.

 

Die Sonnenuhr diente u.a. dazu, dass man sich zu gewissen Tageszeiten treffen konnte.

Dass sich die Uhrzeit irgendwann noch viel genauer festlegen sollte, sogar in Millisekunden, dachte damals bestimmt keiner. Es geht ja sogar noch genauer, als den Meisten von uns bekannt ist… Schon einmal etwas von einer Fentosekunde gehört? Doch das ist ein anderes Thema, welches ich lieber den Experten dazu überlassen würde… 

 

Wir lernen schon im Kindesalter, dass es die Zeit gibt. Wenn die Eltern zur Arbeit oder Termine wahrnehmen „müssen“, werden Kinder früh morgens oder auch mittags geweckt. Sie müssen aufstehen… Laut ihres Schlafzyklus hätten sie jedoch weitergeschlafen, ihr Körper hätte noch mehr Schlaf gebraucht.

 

Die Kindergrippe/ Kindergarten oder auch die Schule beginnen alle zu einem gewissen Zeitpunkt, wie wir alle wissen. Nun gibt es Kinder, welche länger und welche nicht so lange schlafen. Für die Kinder, die eigentlich länger schlafen würden ist es eine Qual früh morgens aufzustehen und zur Schule zu gehen, denn das ist nicht ihr biologischer Rhythmus. Dadurch sind diese Kinder in den ersten Stunden, wenn nicht sogar den ganzen Tag, nicht wirklich aufnahmefähig. Würde die Schule für diese Kinder später beginnen, würde der Tag viel angenehmer für sie starten. Sie wären aufnahmefähig und täten sich leichter Dinge zu lernen. Davon abgesehen, dass jeder Morgen nicht nur für die Kinder, sondern auch für ihre Eltern und den Lehrern angenehmer wäre…

 

Nichts desto trotz wird nicht oder nur sehr selten etwas durch diese Erkenntnis verändert. Denn Zeit ist Geld…

Wir Menschen versuchen unseren Kindern so viel Wissen und so viel Können wie nur möglich einzutrichtern. Zu jeder Stunde, zu jeder Sekunde. Ruhephasen für das Gehirn, wo das eingetrichterte Wissen, das Können unserer Sprösslinge verarbeitet werden darf, gibt es so gut wie gar nicht. Jedes Kind muss heutzutage schlauer und besser sein als alle anderen Kinder…

 

Hier findet man u.a. die Werte/Defizite der Eltern wieder. Sie fühlen/ fühlten sich nicht gut genug und möchten, dass dieses Gefühl ihren Kindern verschont bleibt oder fühlen sich nur als erfolgreiche und gute Eltern, wenn es ihr Kind „zu etwas bringt“.

 

Nun gut, auch das ist ein anderes Thema…

 

Wann verarbeiten also unsere Kinder all das Wissen, welches ihnen täglich zu fast jeder Sekunde des Tages eingetrichtert wird – sei es durch Bücher, Medien, der Umgebung, etc. - ?

Im Schlaf.

In ihren Träumen.

 

Der sogenannte „Leistungsdruck“, welcher auf unsere Kinder ausgeübt wird, spiegelt sich sehr oft in Alpträumen wider. Ein zur Ruhe kommen ist also fast unmöglich. Aber sollte unsere Schlafphase keine Ruhephase sein, bei der wir Kraft und Energie für den nächsten Tag sammeln sollten, um voll aufnahmefähig zu sein und um das Erlernte zu festigen, in die Tat umzusetzen?

Ja, der Schlaf sollte eine Ruhephase sein!

Ob Jung oder Alt, das gilt für jeden von uns.

 

Es hört sich an wie ein Teufelskreis, als ob man sich selber damit in Knie schießen würde, wie man so schön sagt.

 

Wäre es nicht sinnvoller, die Tage, Stunden und Sekunden nicht komplett mit Informationen „voll zu packen“ und stattdessen nach dem Motto „Weniger ist Mehr“ handeln? Uns und unseren Kindern die so wichtige Schlaf- und Ruhephase gönnen, um alles zu verarbeiten und zu festigen?

 

Weniger Informationen, dafür bewusster und aufmerksamer. Die Gunst der Stunde zu nutzen heißt nicht etwa so viel wie möglich, nein, es heißt bewusst wahrzunehmen, was in dieser Stunde, Minute oder Sekunde passiert, was man erlebt und die Botschaften/ Informationen und das Wissen daraus mitnehmen.

 

In diesem Sinne danke ich Dir, dass Du diese Minuten voller Aufmerksamkeit meinem Text gewidmet hast und du diese Informationen/ Botschaften mitnimmst, welche Du brauchst. Ich wünsche Dir eine erholsame Ruhephase!

 

Alles Liebe

Andrea

 

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