Achtsamkeit - so wertvoll, so zart, so flüchtig wie eine Wolke, die am Himmel vorbeizieht - Teil 1

March 21, 2018

 

 

Es ist der Augenblick, der Moment, das Einatmen, das Ausatmen - Du spürst ihn, diesen Moment und zum ersten mal in Deinem Leben, willst Du nichts mit ihm machen, sondern ihn einfach nur wahrnehmen.

So könnte man einen achtsamen Moment beschreiben…

 

Lass uns auf eine zarte Reise gehen - wie Du mehr Achtsamkeit in Dein Leben bekommst.
Doch wozu sollte das überhaupt gut sein? Und warum sprechen immer mehr Menschen von der Wichtigkeit der Achtsamkeit?

 

Achtsamkeit ist nicht das Gegenteil von Unachtsamkeit und damit einhergehend mit Schusseligkeit oder, dass man sich auf gut Österreichisch “deppad” anstellst.
Achtsamkeit ist eine innere Haltung und eine Qualität, wie gut Du Dich auf alle Deinen Ebenen wahrnehmen kannst - von der körperlichen, über die emotionale bis hin zur geistigen Ebene.

 

Wozu ist Achtsamkeit als innere Haltung gut?

Ein Wahrnehmen von dem, was jetzt ist, bringt Dich in Kontakt mit Dir selbst und aus diesem wahrhaftigen Kontakt heraus, eröffnen sich z.B. Handlungsimpulse, die verbunden sind mit Deinem Sein und nicht etwa aus reiner Routine oder aus dem Autopiloten heraus.

Der Kontakt ist das eine. Mit dem, was Du dann wahrnimmst zunächst einmal überhaupt nichts zu machen, sondern es wertfrei anzunehmen, das ist oft die Herausforderung und dazu kommen wir gleich.
Momente des bewussten Wahrnehmens sind wie eine Umarmung für Deine Seele, für Deinen Körper, für Deinen Geist. Auf einmal “merkt” Dein Körper: “Hey, da ist jemand da für mich. Ich leiste so viel für Dich und jetzt nimmst Du es auch mal wahr - das tut so gut.”
Oder Deine Emotionen und Gefühle können Dir etwas sagen: “Jetzt, wo Du mal still hältst, können wir Dir sagen, dass es uns gerade gut geht. Ja, es geht uns im Grunde gut, wir schicken Dir gerade keine Angst, aber es beschäftigt uns gerade etwas, was wir noch nicht benennen können. Frag uns bald wieder, denn wenn wir es Dir dann früher schon sagen können, müssen wir nicht mit heftigen Emotionen auf uns aufmerksam machen….”

Oder Dein Geist antwortet Dir…

 

Momente der Achtsamkeit helfen Dir, eine gute Beziehung zu Dir selbst aufzubauen.
Je mehr Achtsamkeit in Deinem Leben, desto besser kannst Du Deinen inneren Kompass gut verstehen und lieben lernen. Du kommst immer leichter in Kontakt mit dem, was sich für Dich wahrhaftig stimmig anfühlt und was nicht.

 

Die zarte Wolke der Achtsamkeit und warum wir immer gleich etwas damit tun wollen.

Ein Einstieg in die Achtsamkeit ist über den Körper oft einfacher als über andere Ebenen.

Eine Übung schon während des Lesens dieses Artikels zum Thema Achtsamkeit kannst Du sofort ausprobieren: Beobachte mal genau Deine Körperhaltung. Sitzt Du gerade während Du das jetzt liest? Stehst Du? Wo befinden sich Deine Fußsohlen, sind beide auf dem Boden, wo spürst Du Gewicht? Oder wie sind Deine Schultern? Wie fühlen sie sich jetzt gerade an? Das kannst Du mit verschiedenen Körperteilen durchgehen gerne auch mit Deinem ganzen Körper.

 

Sofort etwas machen wollen - und die Kunst es zu lassen

Wenn Dir das neu war, dann wette ich, dass es einen Impuls in Dir gab: Das, was Du wahrgenommen hast, auch sofort wieder zu verändern. Z.B., dass Du vielleicht angespannte Schultern wahrgenommen hast und schnell reagieren wolltest:
“Oh, ich bin jetzt hier in einer Achtsamkeitsübung. Meine Schultern sind verspannt. Das sollten sie aber nicht, schnell die Muskeln entspannen und die Schultern hängen lassen.”
Die Kunst ist es, im Moment der Wahrnehmung nichts damit machen zu wollen. Du nimmst verspannte Schultern wahr, okay. Wo sind sie verspannt und wie fühlt sich das jetzt an. Du musst zunächst gar nichts ändern, außer wie Sherlock Holmes noch genauer wahrnehmen….Du Atem ist flach? Okay. Wo genau fließt Dein Atem in diesem flachen Atmen dennoch hin? Und wohin nicht? Es gibt genau jetzt nichts zu korrigieren und nichts zu ändern, nur das Wahrnehmen von dem, was ist.

 

Dieses reine Wahrnehmen ohne Änderungsdrang ist anfangs Übungssache, lade Dich dazu ein, das Du das für eine Woche 3 mal am Tag ganz bewusst machst: 3 mal am Tag Momente der Achtsamkeit auf Deinen Körper zu richten.

Diese zarte Wolke der Achtsamkeit begegnet zunächst noch Deinem sofortigen Änderungsimpuls. Lass die Wolke durchziehen. Sei wie ein Kind, das die Wolken am Himmel vorbeiziehen sieht, die Form beobachten, die Wolken aber nicht ändern will oder festhalten will - und so geht Du durch Deinen Körper, beginnend bei Deinen Füßen bis hoch zum Kopf.
Du kannst das auf Deine Emotionen und Gefühle ausweiten bis hin zu Deinem geistigen Zustand - nichts machen, nur wahrnehmen.

 

In östlichen Philosophien wie dem Buddhismus, ist Achtsamkeit eine Lebenshaltung.
Nicht auf einzelne Momente ausgerichtet, sondern ein innerer Zustand. Dieser wird durch Meditationspraxis, die Lehre, das tägliche Tun gepflegt und gehört untrennbar zum wachen, menschlichen Bewusstsein. Im Buddhismus dient diese Achtsamkeit der Verbundenheit mit sich und der Welt, um auch den Zyklus des Karmas zu beenden, das unachtsam Leid verursacht, achtsam Leid zumindest minimiert, weil diese innere Haltung der Achtsamkeit ausgedehnt wird, über das eigene Dasein hinaus auf die Mitwelt, auf die Pflanzen, die Tiere und jeden Stein, um im Tun achtsame, Leid vermeidende Entscheidungen und Handlungen zu treffen.
Deswegen steckt auch in “LIVINYOU - Dein Moment. Dein Leben. Lebe im Jetzt” so viel Achtsamkeit:
LIVINYOU - Lebe in Dir, gut verankert. Dein Moment - voller Achtsamkeit. Dein Leben - denn in dieser Achtsamkeit bist Du der Schöpfer Deines Lebens. Lebe im Jetzt - denn nur im Jetzt lebst Du Dein Leben, nicht früher, nicht später, jetzt.

 

Die ersten Schritte dahin sind, dass Du mit einzelnen Momenten beginnen kannst.
Sei vollkommen Okay damit, dass es der Beginn einer Reise ist, und dass es viele Momente der scheinbaren Unachtsamkeit geben wird. Du musst noch nicht perfekt sein, und jeder bewusst wahrgenommene achtsame Moment in Deinem Alltag ist ein Geschenk.

 

Wir möchten Dich noch weiter zum Thema Achtsamkeit begleiten.
Im 2. Teil werden wir uns noch weiter mit dem Geschenk der Achtsamkeit beschäftigen und im 3. Teil der Frage nachgehen, wo Achtsamkeit seinen Platz hat: Im Alltag, in der Freizeit oder sogar im Beruf und was das Spannendes mit sich bringen kann…

Du kannst Dich auch bei uns informieren über unsere Achtsamkeit Trainings.

 

 

Alles Liebe Sandra und Natascha


 

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